Gruppen-/Vereinsschießen 2019

Traditionell findet am ersten Wochenende im November das Gruppen-/Vereinsschießen statt, bei dem sich mindestens vier aber maximal fünf Schützen zu einer Mannschaft zusammenfinden und gemeinsam einen Wettkampf bestreiten. Alle Teilnehmer müssen zuerst eine Qualifikation über 20 Schüsse bestreiten, daraus qualifizieren sich dann die besten 8 Mannschaften für den Finalwettkampf. 17 Mannschaften stellten sich heuer der Herausforderung. Der Großteil der teilnehmenden Schützen sind reine Freizeitschützen, die maximal zweimal im Jahr am Schießstand sind, einmal beim Ostereierschießen und einmal eben beim Gruppenschießen. Interessant ist auch, dass viele dieser Freizeitschützen mit den Ergebnissen der Schützen, die aktiv an Trainings und Wettkämpfen teilnehmen, annähernd mithalten können. So sieht man, dass dieses Gruppen- und Vereinsschießen wirklich einen Schießen für Jedermann ist.

Das beste Ergebnis in der Vorrunde hatten ‚Die Vermöbler‘ rund um Uli Schleich, knapp dahinter die zweite Mannschaft des Kleintierzuchtvereins und die Gruppe ‚Pumuckl‘ um Pepi Widauer.

Im Finale gibt es vier Durchgänge, in jedem muss ein Schütze einer Mannschaft 15 Schüsse in vorgegebener Zeit abgeben. Im ersten Durchgang starten alle bei null, danach bauen die nachfolgenden Schützen, wie bei einem Staffellauf, auf den Ergebnissen der Vorgänger auf. Im letzten Durchgang erfolgt ein Ausscheidungsschießen, bei dem immer wieder Schützen ausscheiden, bis am Ende nur mehr zwei Schützen um den Sieg mitschießen. Das heurige Finale war in den ersten beiden Durchgängen von der Familie Spielmann geprägt. Lucas Schuchter und Eva Spielmann holten für ihre Mannschaft, die nur knapp in das Finale eingezogen war, mit den rundenbesten Ergebnissen einen schönen Vorsprung vor den Vermöblern und der Gruppe Pumuckl heraus. Nach dem dritten Durchgang war wieder alles offen. David Spielmann musste die Führung an Wolfgang Auer von der Schützenkompanie Obsteig 1 abgeben, der Rückstand war aber nur sehr gering. Auch Simone Muglach von ‚Die Vermöbler‘ mischte noch kräftig mit, während die Gruppe Pumuckl durch Rochus Sonnweber etwas an Anschuss verlor, aber in Lauerstellung blieb. Der vierte Durchgang musste die Entscheidung bringen. Und da wurde schnell klar, dass der Sieg nur über Pepi Widauer führen wird. Seine Finalerfahrung konnte er in die Waagschale werfen und aus einem Rückstand von 4 Ringen einen Vorsprung von 5 Ringen machen und damit den Sieg für seine Mannschaft holen. Dahinter platzierte sich Uli Schleich und seine Vermöbler und Ingrid Spielmann mit ihrer Familienmannschaft.